Bands der letzten Jahre

Wir selber sind ja die größten Fans der Bands, die bei uns spielen. Hier ist ein Überblick über alle Bands, die bei uns in den letzten Jahren aufgetreten sind.

2013:

Blumentopf

Die Münchner Hip-Hop-Combo mit Freising-Vergangenheit geht einmal mehr am Vöttinger Weiher auf Party-Safari. Bei DJ Sepalot, Roger, Cajus, Schu und Holunder braucht man sich gar keine Sorgen machen, dass es von der Bühne bis hinter zum Tresen nicht abgehen wird. Dank großartiger Beats, intelligenten Texten und sicher auch dem ein oder anderen Freestyle.
Web: www.blumentopf.com

Main Concept

Glammerlicious für die Beats, Explizit für die Cuts, David Pe für die Raps… Und dieser David Pe weiß genau, was er da auf der Bühne veranstaltet: Wenige im deutschen Hip Hop gehen so clever, so einfallsreich und so groovig mit Sprache um. Viele nennen ihn den König unter den Freestylern. Wir freuen uns schon, was ihm alles spontan zu unserem Vöttinger Weiher einfällt.
Web: www.58beats.com/mainconcept

Moop Mama

So geht Blasmusik heute: Vor Rapper Keno sowie den Trommlern und Bläsern von Moop Mama ist kein Ort sicher: Stadtparks, U-Bahnhöfe, Festivalbühnen. Die Herrschaften erobern mit ihrem urban brass nicht nur öffentliche Räume zurück, sondern haben binnen weniger Takte auch jedes Publikum fest im Griff.
Web: www.moopmama.com

Großstadtgeflüster

Punk und Beats, Feiern und Politik, abgehen und nachdenken: Bei Großstadtgeflüster muss sich gar nichts ausschließen. Die drei Wahlberliner sorgen mit ihrem mittlerweile vierten Album für jede Menge Alarm auf den Bühnen des Landes.
Web: www.gsgf.de

Garish

Schon seit 1997 beglücken uns diese Herrschaften aus dem schönen Burgenland mit toller Musik. Und wunderbaren Texten: Der Garish-Kosmos ist ein ganz eigener und es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Denn sich wiederholen kommt für die Österreicher dank immenser Kreativität und Spielfreude nicht infrage.
Web: www.garish.at

The Mustard Tubes

Junge Herren aus dem Chiemgau, die ihren britisch durchfärbten Indie-Rock selbst gern als fröhlich/tanzbar bis tiefgreifend/melancholisch beschreiben. Dem können wir nur zustimmen: Aus Deutschands bester Schülerband anno 2010 ist eine sehr ernst zunehmende Formation geworden, die beweist, wieviel musikalisches Talent und Herz für gute Gitarrenmusik in Oberbayern verborgen ist.
Web: www.mustardtubes.de

Kuzza

Die Mitglieder dieser Band bringen nicht nur jede Menge Bühnenerfahrung mit. Sie sind in so unterschiedlichen Musikstilen daheim, dass der Sound von Kuzza mit Einfallsreichtum, Verspieltheit, Wucht und Herz daherkommt. Was sie eint, ist die Liebe zum dreckigen Funk, zum mitreißenden Groove, zur großen Musikparty.
Web: www.facebook.de/KuzzaFunkrock

Tocotronic

1993. Bill Clinton wird US-Präsident, die fünfstelligen Postleitzahlen werden eingeführt, die Jungs und Mädels von Plus veranstalten ihr ersten Open Air am Vöttinger Weiher und in Hamburg tun sich Dirk von Lowtzow, Jan Müller und Arne Zank zusammen. Tocotronic haben Musikgeschichte geschrieben. Wir verneigen uns und freuen uns unbändig auf eine tolle doppelte Geburtstagsfeier am Vöttinger Weiher!
Web: www.tocotronic.de

Bernd Begemann und die Befreiung

Im deutschen Pop sind in den letzten Jahren viele Bands gekommen. Und auch wieder gegangen. Bernd Begemann ist noch immer da. Weil er sowohl mit Worten als auch mit Musikstilen so wunderbar ironisch wie herzlich spielen kann. Damit hat er schon zum zehnjährigen Festivaljubiläum am Vöttinger Weiher vollends überzeugt. Jetzt kommt er mit Band auf den „gottverdammten Acker“ zurück.
Web: www.bernd-begemann.de

Sizarr

Drei Grundschulfreunde aus Landau in der Pfalz, die auszogen, um die halbe Welt zum Staunen zu bringen. Dabei ist der Sound von Sizarr schwer zu fassen. Ungemein kreativ weben diese drei Pop im besten Sinn des Wortes, Elektronik, Weltmusik, wabernde Synthies und Groove zusammen. Das klingt mal geheimnisvoll düster, ist gleichzeitig voller Rhythmus, zupackend und unvergesslich.
Web: www.sizarr.com

Claire

Das faszinierende an dieser Band: Sie machen intuitiv so viel richtig. Schon bei ihren ersten Auftritten begeistern die jungen Münchner mit ihrem Sound zwischen Pop und Elektronik, mit cleveren Songideen und eine beeindruckenden Stimme. Viele sagen Claire eine große Zukunft voraus, aber schon die Gegenwart ist enorm beeindruckend.
Web: www.claireofficial.com

Desmond Myers

Songwriter gibt es viele, aber keinen wie ihn: Desmond Myers kommt eigentlich aus North Carolina/USA, fühlt sich derzeit aber in Regensburg heimisch. Er saugt sämtliche Einflüsse auf, von Americana bis Hip Hop, von den Weiten der Staaten bis zu den Schönheiten der Oberpfalz.
Web: www.desmondmyers.com

The Dope

Hin und wieder braucht es einfach ein Duo aus Bayern, um den Beweis anzutreten, dass sich großer Alternative-Rock amerikanischer Prägung auch im Jahr 2013 noch wunderbar neu, frisch und aufregend anhören kann. Bei The Dope rumpelt, raucht und rauscht es herrlich dank toller Songideen.
Web: www.thedope.de

Red Blood Cells

Junge Freisinger mit großer Liebe zu den Helden der Gitarrenmusik. Es war aber nur der erste Schritt für die Red Blood Cells die Rockgrößen der 60er und 70iger und den Indie-Sound der Nullerjahre näher zu studieren. Sie entwickeln daraus ihre ganz eigene Idee, wie Gitarrenmusik heute klingen kann. Mal verletzlich still, mal laut und deutlich.
Web: www.redbloodcells.de

2012:

Jeans Team

Was sind Franz Schütte und Reimo Herfort in den letzten Jahren rumgekommen: Von Amerika bis Asien beglückten sie ihre Fans mit ihrem ganz eigenen elektronischen Sound, der sich komplexen Popstrukturen nicht verschließt und gern von dadaistischen Songtexten gekrönt wird. Live ist das Duo immer eine Bank und für Überraschungen, Tanzen, Schweiß, Freude, ihre Leuchtreklame und Hits wie „Das Zelt“ oder „keine Melodien“.
Web: www.jeansteam.de

Frittenbude

Eines der Aushängeschilder von Audiolith bringt diesen Sommer ihr drittes Album live zu den zahlreichen Fans in ganz Deutschland. Frittenbude will damit beweisen: Sie sind abwechslungsreicher, als die Kritiker behaupten und wissen trotzdem noch sehr genau, wie man mit Versatzstücken aus Punk, Techno und Hip Hop eine riesige Party zustande bringt.
Web: schandenschmuck.de

Bodi Bill

Die drei sind wahre Grenzgänger. Zwischen unterschiedlichen Musikstilen. Gerade die Überschneidungen und Verwandschaften machen den Berlinern Spaß. Aus Rock, Elektronik und Folk entsteht bei ihnen kein Chaos, sondern alles ergibt irgendwann Sinn. Was vor allem die Füße von Bodi-Bill-Konzertgänger bestätigen können, denn die kann man bei den schweißtreibend mitreißenden Konzerten einfach nicht stillhalten.
Web: www.bodibill.de

Auletta

Groß geworden im Fahrwasser vieler Indie-Bands haben die jungen Mainzer inzwischen ihren ganz eigenen Soundkosmos entdeckt. Deutsche Texte sind immer noch angesagt, doch musikalisch haben sich Auletta spätestens mit ihrem zweiten Album „Make Love Work“ deutlich breiter aufgestellt. Fette Gitarren, Discobeats, auch ruhige Momente und sogar etwas Soul und Hip Hop sind die schönen Dinge, die die Musik von Auletta ausmachen.

Vierkanttretlager

Danke an die Band aus dem hohen Norden! Vierkanttretlager zeigen mit ihrem Debütalbum „Die Natur greift an“, dass deutscher Indierock noch lange nicht fad geworden ist. Die Gruppe aus Husum ist noch jung, kann trotzdem (oder deswegen, wie auch immer!) tolle eingängige Songs schreiben, mal rau, mal verspielt, aber immer auf den Punkt gebracht. Mit einer gelobten Platte im Rücken dürfte es Vierkanttretlager nicht so schwer fallen, auf ihrer ersten ausgedehnten Tour in 2012 die Republik inklusive des Vöttinger Weihers zu begeistern.
Web: www.vierkanttretlager.de

Pandoras Box

Gerne auch mal mit Klavier und Streichern bauen die Herrschaften aus Niederbayern langsame Spannungsbögen auf, in denen man sich gut verheddern kann. Elegische Stimmungen werden aber genauso konsequent mit Schlagzeug und Gitarren wieder eingerissen. Viel Emotionalität und Musikalität macht die Musik von Pandoras Box aus, die gerade live eine ganz eigene Stimmung erzeugt.
Web: www.pandorasbox.ws

Nerds on Prom Night

„Unsere Lieder klingen nach Tanzen mit Diskolichtern und Headbangen am Bühnenrand. Nach Stockhausen, David Bowie, Death Metal und dem Schiebersong auf deiner Unterstufenparty.“ So beschreiben die Herrschaften aus München ihren Sound. Man merkt Nerds on prom night an, dass sie erfahrene Musiker sind, die nicht in ihrer ersten Band spielen. Da hat einiges Hand und Fuß und Gitarren und Rhythmus und Melodie.
Web: www.nerdsonpromnight.com

Fuck Art lets Dance

Herrlich entspannte Syntie-Flächen und eingängige Rhythmen stellt das Trio aus Hamburg auf die Tanzbeine. Romeo Sfendules (Gitarre), Tim Hansen (Schlagzeug) und Sänger Nico Cham haben den richtigen Soundtrack, zu dem es sich perfekt eine ganze Nacht lang unter Neonlicht tanzen lässt. Geht aber auch wunderbar unter dem Mondschein am Vöttinger Weiher.
Web: www.faldmusic.com

The Notwist

Der Zündfunk wählte die Platte „Neon Golden“ von The Notwist zum besten Album der Nullerjahre. Und das nicht zu unrecht: Die Herrschaften aus Weilheim haben mit ihrer einzigartigen Mischung aus Indie und Elektronik in der Tat Musikgeschichte geschrieben, was weltweit Beachtung findet. Vor allem live entfaltet die Musik von The Notwist ihre ganze Wirkung.
Web: www.notwist.com

FIFA & Das Phantom Orchester

Man könnte glauben, dass ihr Tag 48 Stunden hat: Nina Sonnenberg aka Fiva ist als Radiomoderatorin unterwegs, tritt erfolgreich bei Poetry Slams auf, schreibt Bücher und ist eben auch DIE weibliche Stimme des deutschen Hip Hop. Ihre intelligenten Wortspiele bringt sie 2012 auf einer neuen Platte heraus. Und das diesmal mit Band: mit dem Phantom Orchester, bestehend aus Rüde Linhof (Sportfreunde Stiller) und Paul Reno (Emil Bulls).
Web: www.fivasolo.de

Die Türen

Wie wichtig diese Herrschaften für die deutsche Musikszene sind, zeigt allein schon die Tatsache, dass das von den Türen gegründete Label staatsakt uns in den letzten Jahren mit einigen tollen Bands versorgt hat. Auch natürlich mit den Alben der Türen selbst: musikalisch sozialisiert von Postpunk und Hippierock, Soul und Funk, Hip Hop und New Wave, Disco, Dada und Derrida kommen die Türen enorm verspielt und abwechslungsreich daher.
Web: www.dietueren.de

EFFI

Für österreichischen Charme am Vöttinger Weiher sorgt in diesem Jahr Thomas Petritsch aus Graz. Bei seinem Bandprojekt Effi bringt er gute Musiker, schönen Akustiksounds sowie Loops vom Laptop zusammen, dass es eine Freude ist. Und so werden wir am Schluss lautstark mitsingen können: Danke für die schöne Zeit, danke für die Blumen und für die Musik.
Web: www.facebook.com/effimusic

Monday Tramps

Die Monday Tramps und Plus haben einiges gemeinsam. So geben die Jungs als Inspiration für ihr Tun an: „Charme, Stil, die Beatles, die späten Sechziger, frühen Siebziger, eine coole alte Karre, die Natur, Sonnenuntergänge, East London, noch mal die Beatles, der langsame Strom der Isar, Freisinger Helles.“ Dazu kommt noch, dass die Monday Tramps nicht nur tolle Indierocksongs schreiben, sondern diese auch live rüberbringen, dass es eine wahre Freude ist.
Web: www.mondaytramps.net

Young Chinese Dogs

Man kann sich lebhaft vorstellen, dass viele Songs dieser Band in entspannten Sessions an den Gestaden der Isar entstanden sein könnten. Die Young Chinese Dogs kommen hörbar aus den Ecken Americana und Folk, klingen aber eben nicht nach den Weiten des Mittleren Westen sondern trotz englischer Texte nach der von uns so geliebten Gegend zwischen Alpen und Isar. Diese Band zaubert ein Lächeln auf sonnenhungrige Gesichter.
Web: www.youngchinesedogs.de

2011:

Klee

Es gibt gleich mehrere Gründe, warum wir uns auf ein neuerliches Gastspiel von Klee am Vöttinger Weiher freuen. Sie haben neue Songs ihrer brandaktuellen Platte „Aus lauter Liebe“ im Gepäck, außerdem garantieren sie mit schönem Songwriting, Gitarren und Elektro gute Konzerte. Und von ihrem letzten Besuch wissen wir ja eh, dass Frontfrau Suzie auf und neben der Bühne immer für eine gute Show sorgt.
Homepage: www.kleemusik.de

The Thermals

Schlagzeug, Gitarre, Bass und Gesang: Das kann auch heutzutage allemal noch reichen, um auf der Bühne etwas zu veranstalten, dass live die Zuschauer wegbläst. Vor allem, wenn man wie The Thermals derart intensive Songs schreiben kann. Nicht kompliziert, gerade heraus, wunderbare Ohrwürmer. Wir freuen uns auf eine der besten Indie-Bands der USA!
Homepage: www.thethermals.com

Kilians

Nach der Entdeckung durch Tomte-Kopf Thees Uhlmann ging es mit der jungen Band ziemlich schnell nach oben. In den letzten Monaten ist es um die Kilians aber etwas ruhiger geworden. Was auch daran liegt, dass sie mit den Vorbereitungen zur dritten Platte gut beschäftigt waren. Auf ein paar ausgewählten Konzerten in 2011 will die Band erneut beweisen, wie tanzbar ihre Version von Indie-Rock ist.
Homepage: www.the-kilians.de

Kakkmaddafakka

Dieser Band gelingt es Rap, Rock, Dixie Jazz, Funk, Techno und Indie zu verbinden und trotzdem unverwechselbar zu klingen. Ja, das klingt so, als ob die Herrschaften aus dem hohen Norden vor allem live eine Bank sind. Und genauso ist es auch, denn wenn Kakkmaddafakka fast in Fußballmannschaftsstärke vor ihr Publikum treten, ist alles möglich.
Homepage: www.kakkmaddafakka.com

Panda People

Es gibt sie noch, diese schöne Geschichten im Pop: Da frickeln junge, talentierte Burschen in ihren Erlanger Jugendzimmern an tanzbarem Electro-Pop und das Ganze funktioniert auch noch live derartig gut, dass man auch an den Gestaden des Vöttinger Weihers im August 2011 glücklich grinsende Tänzer vor der Bühne versammeln wird.
Homepage: www.myspace.com/pandapeoplelove

Chinese Silk and Videotape

Dass die Mitglieder dieser Münchner Band schon sehr verschiedene Musikstile ausprobiert haben, kommt dem Sound von Chinese Silk and Videotape durchaus zu Gute. Sanfte Passagen wechseln sich mit tanzbaren New Wave und vielem mehr ab und bringen Schwung auf jede Festivalbühne. So auch am Vöttinger Weiher 2011!
Homepage: www.myspace.com/chinesesilkandvideotape

Radio Riot

„Riot on the dancefloor“ heißt eine Nummer der jungen Freisinger, die durchaus programmatisch für die Band steht. Es darf abgehen auf dem Tanzboden und Radio Riot liefern dazu den passenden Sound, bei dem sich tolle Melodien und der richtige Rhythmus die Waage halten. Hat sicher nicht geschadet, dass das ein oder andere Mitglied schon jahrelang Erfahrung in Jazz-Combos sammelte. Spielerisch sicher kredenzen Radio Riot mitreißenden Indierock.
Homepage: www.myspace.com/weareradioriot

Schlachthofbronx

So ein bisschen Angst haben wir ja schon, dass nach dem Auftritt der Schlachthofbronx von unserer Bühne nicht mehr viel übrig sein wird. Denn wo diese Herren mit ihrem Munich Bass loslegen, wird nicht nur einfach getanzt, da wird gnadenlos abgegangen. Die Schlachthofbronx packt Elektro, Dancehall, Dubstep, Kuduro und Baile Funk zu einem Sound zusammen, den man sich nicht entziehen kann.
Homepage: www.schlachthofbronx.net

Kaizers Orchestra

Solche musikalische Anarchisten hat die Popwelt selten gesehen. Im Sounduniversum von Kaizers Orchestra haben marschmäßige Humpa-Musik-Streiche genauso Platz wie osteuropäische Folklore, aber auch Punkrock und düstere Sphären schimmern bei ihren verrückten, aber auf den Punkt gebrachten Songs durch. Live gelten sie als eine der besten Bands in Europa. Wir sind gespannt, was die Norweger an den Ufern des Vöttinger Weihers veranstalten!
Homepage: www.kaizers.no

Chikinki

Was wäre die Rockwelt ärmer, wenn sich nicht zur rechten Zeit die richtigen Leute in den WGs dieser Welt zusammenfinden. So geschehen 1997 in Bristol. Aus der Männer-WG wurde schnell eine Band, die die Welt mit Hits wie „Assassinator 13″ erfreute. Ihre Mischung aus Gitarrenrock und Elektronika ist seitdem das Markenzeichen der Band, um die es in den letzten Jahren ruhig geworden ist. Doch jetzt sind sie mit dem aktuellen Album „Bitten“ wieder da. Und wie!
Homepage: www.chikinki.co.uk

Beat!Beat!Beat!

Es gibt inzwischen ja Unmengen Bands, die den Indierock gerne auf den Tanzboden bringen. Was Beat!Beat!Beat! aus der Masse herausragen lässt, ist nicht nur ihr musikalisches Talent sondern eine große Gabe, Songs zu schreiben, die die Beine bewegen und auch lange im Kopf hängen bleiben.
Homepage: www.mypace.com/beatbeatbeatband

Doppel D

Oida! Die bairische Sprache eignet sich ja wunderbar für einiges, auch für Hip Hop. Zu cleveren Beats rappen Doppel D nicht minder clever. Gegen Klischees über das schöne Bayernland, sie sind schließlich keine CSU-Rapper. Die Schönheit der Hoamat kommt ebenso wenig zu kurz wie die Lust am Feiern. Und das kann bei Doppel D schon mal bis um hoabe sechse in da friah gehen!
Homepage: www.doppel-d.com

Dobre & Sepp Kennedy

Bob Dylan, Andrew Bird, Beatles, Langhorne Slim, Bright Eyes, Kings of Leon, Neil Young, Adam Green. Diese Leute finden Joe Dobroschke und seine Band gut. Man hört es ihnen an. Wunderbar schwerelos klingt der Folk dieser Band, deren Musik inklusive Stimme des Frontmannes unheimlich einnehmend sind. Und das gleich mit dem ersten Song.
Homepage: www.do-the-dobre.de

Die Reste von gestern

Haltung zeigen, mit der Musik etwas ausdrücken wollen, das etwas mehr ist als Party und Spaß: Ja, das wollen viele Bands. Allerdings braucht man dazu auch die richtigen Songs, um die Leute zu packen. Dieser Münchner Band hat davon einige im Gepäck!
Homepage: www.restevongestern.de

2010:

Fehlfarben

Peter Hain und Co. haben deutsche Musikgeschichte geschrieben und gehören, wie man so schön sagt, zu den Institutionen in Sachen Punk, NDW, New Wave und Co. Trotzdem haben Fehlfarben es geschafft, ihr Können aus den früheren Jahrzehnten in die heute Zeit zu übersetzen, in Musik, die einfach nach wie vor funktioniert. Vor allem live.
web: www.fehlfarben.com

Die Sterne

Die Sterne gehen jetzt in die Disco, rein musikalisch gesprochen. Zusammen mit dem Münchner Mathias Modica vom Gomma-Label ist der Sterne-Sound modernisiert worden. Einmal mehr beweisen die Sterne, wieviel sie von Groove verstehen. Und Frank Spilker versteht es nach wie vor, das mit Texten zu garnieren, die sitzen.
web: www.diesterne.de

Ja, Panik

So recht hört man es diesen Herren nicht an, dass sie ursprünglich aus dem Burgenland stammen. Ihre deutschen Texte, ihr Beat, ihre Gitarren, das könnte auch aus Hamburg oder eben direkt aus ihrer neuen Wahlheimat Berlin kommen. Aber wer braucht schon solche regionalen Schubladen, letztendlich ist doch entscheidend, dass die Musik, die Texte, die Einstellung passen. Und die passen bei Ja, Panik. Und wie.
web: www.ja-panik.com

Virginia Jetzt!

„Wir haben beschlossen aufzuhören, so lange es noch so schön ist.“ Mit diesen Worten erklärten Virginia Jetzt! ihren Fans, warum sie sich Ende des Jahres auflösen. Bevor es soweit ist, muss natürlich eine anständige Machts-gut-Tour her, damit noch einmal alle die Möglichkeit haben, zu sehen, wie diese Band deutsche Texte und Gitarrenpop zusammenbringt.
web: www.virginia-jetzt.de

Pillow Fight Club

Diese jung Band verfügt über mehrere Trümpfe: Einmal das Gespür für die Dynamik eines Songs. Wann es Ruhe braucht, wann es abgehen muss, wann es vertrackt und auch mal disharmonisch werden darf. Und über Sängerin Valentina, die in Sachen Stimme und Bühnenpräsenz keine Nachhilfe mehr braucht.
web: www.pillowfightclub.com

Mexican Elvis

Entspannter Gesang, elektronisch unterfüttert, mit sanften Gitarrenklängen. Aus diesen Zutaten mischen Mexican Elvis Songs, die einfach perfekt zum Sommer, zu Sonnenschein, zu einer Wiese mit Gänseblümchen und einem nahegelegenen Weiher passen. Ihr Debüt-Album „John from Alaska“ erscheint übrigens am 23. Juli. Wir empfehlen: kaufen.

Kleinmeister

Obwohl es diese Band aus Rosenheim erst ein paar Jahre gibt, haben sie schon so einiges erlebt. Beispielsweise wie es ist, wenn einem sämtliche Instrumente aus dem Auto gestohlen werden. Doch Kleinmeister lassen sich davon nicht aufhalten, setzen sich weiter unerschrocken hinters Lenkrad, um uns feinsten Brit-Pop zu bringen.
web: www.kleinmeister.com

Blumentopf

Die Fünf sind in diesem Jahr enorm fleißig. Neues Album, ausgedehnte Tour, dazu noch die Fußball-WM mit ihren fachkundigen wie tighten Raportagen. Schön, dass sie ein bisschen Zeit gefunden zu haben, um mal wieder an alter Wirkungsstätte vorbeizuschauen und einmal mehr deutschen Hip Hop mit einem wissenden Lächeln zu zelebrieren.
web: www.blumentopf.nbsp.de

Texta

Was wäre das Prima leben und stereo Festival ohne ausreichend Wiener Schmäh? Und davon haben Texta mehr als genug. Ihr intelligenter Hip Hop springt locker über jede Sprachbarriere. Denn wenn erst einmal der Beat aus den Boxen kommt, dann wissen diese Herren genau, was am Mikrofon zu tun ist. Es darf also nicht nur über Wortspiele nachgedacht, sondern auch ordentlich mitgesprungen werden.
web: www.texta.at

Bratze

Ja, da wo Bratze auftreten, kann es durchaus zu heftigen Partyszenen kommen. Gerade mit ihrem neuen Album stellt das Duo, bestehend aus ClickClickDecker und der Tante Renate, allerdings auch unter Beweis: Die Beiden haben nicht nur das Gespür für den richtigen Beat, sondern auch für den passenden Text. Also beim Tanzen auch mal genau hinhören! Lohnt sich!
web: www.bratze.eu

Jens Friebe

Es ist ja eigentlich schon lange überfällig, dass uns Kollege Friebe mal am Vöttinger Weiher besucht. Ist es diese Mischung aus Gitarre und Elektronik oder sind es die Texte, die die Auftritte von Jens Friebe so sehenswert machen? Überzeugt euch selbst!
web: www.jens-friebe.de

Sir Simon Battle

Ist Simon Frontzek nicht gerade als Tomte-Keyboarder beschäftigt, schreibt er als Sir Simon Battle mit seinen Bandkollegen Songs, die einem die Schuhe ausziehen. Es kommt nicht oft vor, dass jemand einfach mal so Melodien raushaut, die einem schon beim ersten Mal zuhören nie mehr aus dem Kopf gehen.
web: www.sirsimonbattle.com

Big Kahoona

Bei Big Kahoona weiß man nie so ganz genau, was als nächstes passiert: wabert der Beat weiter vor sich hin? Kommt die große Rockgitarre um die Ecke, der Refrain, der alles wegbläst? Mit ihrem Psychedelic Indie Rock sind diese Herrschaften sehr verdient 2008 zur Münchner Band des Jahres geworden. Wir freuen uns auf die nächsten Überraschungen.
web: www.bigkahoona.de

Rainman & Snaretom

Ein Duo, Akustikgitarre und Schlagzeug. Wer jetzt aber nette, sanfte Singer-Songwriter-Töne erwartet, wird überrascht sein. Denn Rainmann und Snaretom gehen ab wie eine 10-köpfige Rockband, mischen tanzbare Reggae-Rhythmen, harte Schlagzeugeinlagen und fast schon brachial geschlagene Akustikgitarre zusammen.

2009:

Bonaparte

Es gibt ja nicht wenige Leute, die es zwecks der Kunst nach Berlin zieht. Dem Schweizer Tobias gelang dort, was sich viele wünschen: Er schuf mit Bonaparte einen durchgeknallten Soundcircus, der schon lange nicht mehr nur den dortigen Underground in Ekstase versetzt. Mit Elektronik, Punk, Burleske, New Wave, Theater und Gitarrensounds kriegen Bonaparte inzwischen weltweit das Publikum schnell unter Kontrolle und werden auch den Vöttinger Weiher in einen irren Freiluftzirkus verwandeln.
Web: www.bonaperte.cc

Stereo Total

Dieses Duo passt nicht nur wegen der Namensähnlichkeiten perfekt an den Vöttinger Weiher. Denn auch Francoise Cactus und Brezel Göring haben viel Freude an Pop, Tanzen, Orgeln, Elektronik, Trash und Spaß haben. Und das haben Band wie Publikum garantiert, wenn Cactus mit französischem Akzent vom Tanzen in 4-Eck und der Liebe zu Dritt singt. Nach ausgedehnten Auslandstouren bestreiten die Beiden einer ihrer wenigen Deutschlandauftritte 2009 am Vöttinger Weiher. Eben Prima leben und Stereo Total.
Web: www.stereototal.de

Dan le Sac vs. Scroobius Pip

Natürlich ist auch dieses Duo „just a Band“. Aber was für eine! Dan le Sac bastelt wilde Rythmen und Effekte zusammen, Scroobius Pip steuert intelligenten Sprechgesang mit britischem Akzent bei. Mit „Though shalt always kill“ gelang ihnen einer DER Songs in den letzten Monaten, ihre anderen Nummern sind aber auch nicht von schlechten Eltern.
Web: lesacvspip.wordpress.com

Trashmonkeys

Diese deutsch-britische Freundschaft versorgt Europa und die Welt schon seit Jahren mit 60ies Sound, wie er heutzutage klingen muss. Cool wie früher und schneidig wie heute fräßen sich die Songs der Trashmonkeys mit Beat, Gitarrenattacken und Hammond-Orgeln ihren Weg. Was auf ihren Platten schon sehr steil geht, entwickelt live derart Energie, dass sich der Rasen am Vöttinger Weiher in den Wochen nach dem Festival vom Springen und Tanzen der Meute erstmal erholen wird müssen.
Web: www.trashmonkeys.net

Sick City

Post-nuklearer Disco-Schranz? Natürlich hat die junge Münchner Band auch Gitarren und Schlagzeug mit dabei, aber die Elektronik ist weit mehr als schmückendes Beiwerk. Wichtig ist: Der Song muss knallen, was Sick City zu einer unglaublichen Liveband mit toller Stimme, tollen Rhythmen und tollen Melodien macht.
Web: www.sickcityband.com

Lampert

Mäx Huber ist Standschlagzeuger, Weltenbürger, Sänger und Fan der bairischen Mundart. Zusammen mit dem Rest seiner Band entsteht bei Lampert ein gesunder Mix aus alternativ groovender Musik mit bairischen Texten, die es in sich haben.
Web: www.lampert-band.de

Sutcliffe

Würde Quentin Tarantino mal wieder Lust verspüren, einen Gangsterstreifen im Stile von Reservoir Dogs oder Pulp Fiction zu drehen, hätten wir einen heißen Tipp, wer da für die Filmmusik sorgen könnte. Die Nürnberger türmen eine Klanglandschaft nach der anderen aufeinander, inklusive bluesigem Wüstenflair und feinem 60ies-Sound.
Web: www.sutcliffe.de

Kissogram

Dass Franz Ferdinand diese Berliner Band als Vorgruppe auf einigen Gigs ihrer Europatournee verpflichteten, deutet an, was einen bei Kissogram erwartet: Rock`n Roll trifft hier Beats und Synthies in einer Kombination, die einen immer wieder neu überrascht, aber auch immer wieder zum Tanzen zwingt.
Web: www.kissogram.de

Mediengruppe Telekommander

Wenn wir so einen Stundenplan wie die Kommilitonen an den Universitäten Nanjing und Hangzhou gehabt hätten, dann wären wir mit unserem Studium sicher auch früher fertig geworden. Die beschäftigten sich im letzten Jahr ausführlich mit den Texten der Mediengruppe, um diese beim Besuch von Gerald und Florian vor Ort zu diskutieren. Bei ihrer erneuten Stippvisite am Vöttinger Weiher müssen sie gar nicht viel erklären. Einfach rein in die Glitzeranzüge und telekommandieren mit ihrer einmaligen Mischung aus Hip-Hop, Elektro und Rock’n Roll.
Web: www.mediengruppe-telekommander.de

Gods of Blitz

Nach Hits wie „Greetings from Flashbackville“ und diversen Touren mit Bands wie Wolfmother und Maximo Park wurde es etwas ruhiger um die Jungs aus Berlin. Nach diversen Umbesetzungen sind sie jetzt aber wieder da wie nie zuvor: Mit alten und neuen Songs, heftigen Gitarren und Händchen für das richtige Songwriting blitzts wieder sehr ordentlich auf den Bühnen dieser Welt.
Web: www.godsofblitz.com

Manuel Normal

Mal wieder hat unser österreichischer Lieblingssender FM4 die Zeichen der Zeit richtig erkannt und ließ Manuel Normal seinen Song „Sicher ned du“ im Wiener Funkhaus aufnehmen. Seither hat der junge Mann seinen Dialekt, seine Wut und seine Musikalität weiter ausgebreitet. Mal derwischt er als Linzer Ausgabe von Rage Against the Machine über die Bühne, mal lässt er sich in ruhigere Gefilde treiben. Elektronik, Rock, Funk, Hip-Hop sind da nur Schubladen, aus denen Manuel Normal manchmal ziemlich rabiat seine Musik herausreißt.
Web: www.manuelnormal.at

UHOH

Den Weg an den Vöttinger Weiher muss man Nina Kränsel nicht mehr erklären. Immerhin hat sie schon mit vier anderen Bands hier gespielt. Bei UhOh übernimmt sie erstmals den Job der Frontfrau, mit Leuten wie Hase von Crash Tokio und Tobi Helmlinger (Ex Robocop Kraus) hat sie die perfekten Leute für tropischen Elektro-Beat-Pop um sich geschart.

Kommando Elefant

Was wir an den Wienern mögen, ist ihr unbeirrbarer Hass auf den Alltag. Und wenn dann eine Band singt: „Die Bar war scheiße, das Bier ist warm, die Musik ist schlecht und jedes Mädchen hat den Freund im Arm“ muss man sie einfach an den Vöttinger Weiher einladen. Kommando Elefant! zelebrieren Elektro-Schlager-Folk mit Texten, wie sie das Leben schreibt.
Web: www.kommandoelefant.at

Vaccine

Dieses Trio hat seine Hausaufgaben gemacht: Immer schon in diversen Combos die kleinen Bühnen bespielt und ausführlich den melancholischen Musikkatalog von Radiohead bis Muse durchgehört. Das versetzt Vaccine inzwischen in die erfreuliche Lage, Songs zu schreiben, die dem Bandnamen gerecht werden: Ein Impfstoff, der unter die Haut geht: Musik die bewegt.
Web: www.vaccinemusic.com

2008:

Attwenger

Wer einmal Markus Binder und HP Falkner gesehen hat, wird das Akkordeon nie mehr als Schifferklavier verschmähen. Bei Attwenger sind Volksmusik, Punkrock, Hip Hop und Drum&Bass keine Gegensätze sondern eine sich miteinander, untereinander und hintenrum verschmelzende Melange, wie zuletzt auf den Alben Dog und Dog 2 im geremixter Form wunderbar zu hören war. Und nun endlich auch live an unserem Vöttinger Weiher.
Web: www.attwenger.at

Anajo

Die drei Augsburger müssten eigentlich auch ohne Navi den Weg an den Vöttinger Weiher finden, immerhin hat man hier vor Jahren schon Monika Tanzband zelebriert. Inzwischen ist viel passiert: Anajo hat viele, tolle neue Songs aufgenommen und ist Stück für Stück zu einer der deutschen Bands geworden. Und unser kleines Open Air ist auch Stück für Stück gewachsen. Da lag es nicht nur nahe, sie zum 15. Geburtstag einladen, das gebietet schon die Höflichkeit!
Web: www.anajo.de

Winterkids

Zum 15. Geburtstag schaut doch tatsächlich jemand aus dem Mutterland schöner Gitarrenmusik vorbei. Und die Dame und Herren von Winterkids haben davon reichlich mit dabei. Und natürlich ein Schlagzeug für Tanzrhythmen, eine Orgel sowie ein Glockenspiel fürs Gemüt und Stimmen, die glücklich machen.
Web: www.winterkidsmusic.com

Jonas Goldbaum

Wikipedia sagt: „Jonas Goldbaum ist eine deutschsprachige Gitarrenpop-Band aus Wien und wurde 2002 gegründet. Der Bandname leitet sich von der Aussage der Nichte Jona des Sängers Arne Lechner ab, die einen geschmückten Weihnachtsbaum als Goldbaum bezeichnete.“ Wir sagen: eine der besten Österreichischen Livebands. Anschauen! Mitspringen!
Web: www.jonasgoldbaum.de

Phil Vetter

Der Mann weiß schon was er tut beim Songschreiben. Immerhin ist er musikalisch ganz schön rumgekommen, spielte er doch früher in einer Brass-Band und Combos wie Big Jim, die einst an einem wunderbaren Sommertag den Vöttinger Weiher beschallten. Reduziert ist Phil Vetter Stimme und Gitarre, Geschichten über die Liebe, anschmiegende Akkorde sowie jede Menge Herz und Verstand. Live noch schöner dank grandioser Liveband.
Web: www.philvetter.de

Mio Myo

Seit 2005 basteln diese jungen Herrschaften an einer erstaunlichen Melange aus Postrock, Indie und Elektronik. Ghost-Rock nennen sie das, was durchaus zutreffend ihren mysteriös-melodiösen Soundpfad fern normaler Songstrukturen umschreibt. Vor allem, wenn das Ganze live in unberechenbare Soundgewitter gipfelt.
Web: www.miomyo.de

Starter

Wie könnte man besser in ein hoffentlich traumhaftes Open-Air-Wochenende starten als mit einer Band namens Starter? Die Augsburger liefern auch den dazu passenden Gitarren-Orgel-Los-Aufwachen-und-vor-an-die-Bühne-Sound. 2005 holten sie bei der PopKomm in Berlin sehr zurecht den bayerischen Musiklöwen als hoffnungsvollste Nachwuchs-Band und könnten jetzt nach Umbesetzungen so richtig durchstarten.
Web: www.starterkommt.de

Polarkreis

„I Love this Band“ sagte kürzlich ein gewisser Billy Corgan und nahm die jungen Dresdner gleich mit auf die Deutschlandtour der Smashing Pumpkins. Recht hat er, denn hier werden tiefste Emotionen mit unheimlicher Rhythmik, Streichern, Gitarreneinsatz und intensivem Gesang zu einer recht einzigartigen Melange zusammengepackt.
Web: www.polarkreis18.de

Madsen

Wie singen die Herrschaften aus dem hohen Norden so schön auf ihrer neuen Platte: „Hättest du nicht Lust, mit mir den Abend zu verbringen, gegen den Frust, wir könnten Nachtbaden gehen.“ Was lag da näher, als Madsen für einen Sommersamstagabend an den Vöttinger Weiher einzuladen? Was auf Platte schon wunderbar geradliniger Rock ist, verwandelt sich auf Live-Bühnen regelmäßig zu einer feurigen Dampfwalze.
Web: www.madsenmusik.de

Frank Spilker Gruppe

Die Sterne machen gerade Pause, aber Sänger und Gitarrist Frank Spilker hat noch lange nicht genug von funkigem Gitarrenrock und fein austarierten Texten. Also sammelt er die Kumpels Mathias ‚Tex’ Strzoda (Schlagzeug) und Max Knoth (Bass) ein, um als Frank Spilker Gruppe ein spannendes Album aufzunehmen, dass selbstredend auch sehr bühnentauglich ist. Und überraschend obendrein.
Web: www.frankspilker.de

Monostars

Wenn diese Herrschaften nicht gerade dabei sind, das von uns sehr geschätzte Puch Open Air zu organisieren, nehmen sie immer noch sehr bemerkenswerte Platten auf. „Nichts ist für immer“ hieß die letzte Scheibe, die gleichzeitig das Thema Zeit recht erwachsen angeht und musikalisch trotzdem bei Mitsingrefrains, jugendlichem Überschwang und unverstellter Verletzlichkeit ankommt.
Web: www.monostars.de

My New Zoo

Mit ihren äußerst kleidsamen Pferdeköpfen haben die Burschen jüngst die Freisinger Innenstadt für eine kleine Fotosession unsicher gemacht. Unsicher machen sie seit Jahren so ziemliche jede Bühne im Umkreis, die groß genug für eine großartige Band ist, die New Wave, Rock und pure Kraft so nach draußen bläst, dass sie überall auf Anhieb neue Fans gewinnen und alte Anhänger so begeistern, dass ihnen die Spucke wegbleibt.
Web: www.mynewzoo.com

Anna Zoitke

Und das kam so: Crash-Tokio-Gitarrist Hase hatte ein Notizbuch voller Songs und deutscher Texte. Und in Moosburg und München gute Freunde sitzen. Schon war Anna Zoitke geboren. Mit „Wieviel Liebe kannst du tragen“ bastelten sie in den Moosburger Smart Art Studios eine erstaunliche Konzeptplatte über eine Beziehung. Also Songs aus dem wahren Leben mit Melodien, die Millionen hören sollten.
Web: www.annazoitke.de

Missent to Denmark

Besucht man die aus dem schönen Deggendorf stammende Band auf ihrer MySpace-Seite liest man als Stilrichtungsbezeichnung: Indie / Melodramatischer Pop-Song / Experimentelle Musik. Womit alles und nichts über diese Band, ihre Songideen, den Soul, den Rhythmus, die Herzlichkeit und Wärme gesagt wäre. Sie schaffen es, ihre Zuhörer in wunderbar melancholische Tiefen zu ziehen und sie gleichzeitig mit Ideenreichtum und Herz zu überrollen.
Web: www.missentodenmark.de

2007:

Das Pop

Der Name ist genau deswegen Programm, weil die Herren aus Belgien alle positive Eigenschaften von Pop einfangen und in Songs übersetzen. Bent van Looy und seine Kollegen machen Musik wie ein einmalig schöner Eintrag im Poesiealbum. Melodien wie Sonnenstrahlen, Arrangements wie eine blühende Sommerwiese an einem kühlen Weiher.

Jeans Team

Für die lange Wanderschaft in den Süden der Republik haben Jeans Team neben ihrer Bandleuchtreklame, dem elektronischen Klim Bim und Bum Tschack auch die Wandergitarre eingepackt. Und damit ist ja eigentlich schon alles gesagt, was den geneigten Besucher erwartet: Antreibende Elektronik trifft auf schöne (Gitarren-)Melodien. Und wir singen 1,2,3,4.

Olli Schulz u.d. Hund Marie

Scheinbar ist es eine gute Schule, zuerst als Stagehand die Bühnen der Republik kennenzulernen. Olli Schulz packt sein Publikum mit hintergründigem Humor genauso gut wie mit großer Ernsthaftigkeit. Und für die dazu passende, abwechslungsreich schöne Musik hat er nicht nur Max Schröder (Tomte) als Hund Marie mit dabei.

Naked Lunch

Wenige Bands kennen Höhe und Tiefen des Lebens im Allgemeinen und des Musikerlebens im Besonderen so gut wie Naked Lunch. Vielleicht macht das ihre Musik so klasse. Ihre aktuelle Platte „This Atom Heart of ours“ ist eine Ansammlung schönster Melodien. Manchmal sogar ziemlich optimistisch schöne Melodien.

Yucca

Aus Michael Jacksons Ansage haben die jungen Herren aus Hersbruck mal schnell ein „Quick, Lets Beat It“, gemacht. Der schneidige Beat und astreine Gitarreneinsatz bohren sich schnell in Gehörgänge und durchströmen Tanzbeine. Wir freuen uns auf einen der hoffnungsvollsten Newcomer Bayerns.

Pardon Ms Arden

Der Beweis, dass München nicht nur die nördlichste Stadt Italiens, sondern beizeiten auch die südlichste Stadt Englands ist. Unverschämt frisch greifen Pardon Ms Arden in die bekannte 60ies, Britpop, Beat-Kiste und basteln sich daraus ihre Songs, die Freude machen.

Dear Henry Bliss

Die Argumente für diese Münchner Combo: durchaus hörbare Lebensfreude, Aufgeschlossenheit für Indie, Folk, gute Melodien, rumpelndes Schlagzeug und auch synthetisch erzeugte Spielereien, Sympathie, Sängerin Hannah, Frank an der Gitarre, Marc am Schlagzeug, Daniel am Bass, Herz am rechten Fleck.

Console

Wenn wir an Weilheim denken, dann fällt uns in erster Linie nicht die oberbayerische Dorfidylle (die haben wir hier selbst) oder der Blick auf die Alpen ein (den haben wir bei Föhn auch). Wir denken an innovative Musik, elektronische Frickeleien und musikstilübergreifendes Miteinander. Console rund um Martin Gretschmann mischen Pop, Elektronika und Ambient eindrucksvoll zusammen.

Kante

Bevor Kante sich wieder in den Räumlichkeiten des Wiener Burgtheaters als Musiker und integrale Bestandteile des Handke-Stückes „Spuren der Verirrten“ zurückziehen, schauen die Herren um Peter Thiessen bei ein paar schönen wenigen Festivals vorbei. Auch am Vöttinger Weiher zeigen sie uns, warum Musiker, Bühne, Instrumente, Strom, Fans, Kabelsalate und Songs manchmal mehr sind als die Summe der einzelnen Teile. Da dürften nicht nur die Tiere sauber unruhig werden.

Fotos

Ihre Musik kleckert nicht, sie klotzt mit Dynamik und ordentlich Energie. Fotos sind dabei sauber tight, haben sowohl ein Händchen für Beats, aber auch für ein schneidiges Gitarrenriff. Das packen Sänger, Gitarrist und Songwriter Tom Hessler und seine Bandkollegen mit deutschen Texten zu einer Mischung zusammen, die in der Tat dem Begriff Tanzrock sehr gerecht wird.

Rainer von Vielen

Die unvermeidbaren Musikschubladenverwalter beißen sich an Rainer von Vielen die Zähne aus. Ist das Elektro-Punk-Hop? Laptop-Funk-Rap? Live geht der FM4-Protestsonggewinner 2005 und umtriebige Künstler mit seiner Band Kauz auf jeden Fall so enorm ab, dass es vollkommen wurscht ist, wie man das nennt. Hauptsache, man geht mit.

Freizeit 98

Diese Herrschaften haben es durchaus verstanden, wie Elektronik und Gitarrensounds miteinander funktionieren. Da hat die Party genauso viel Platz wie die Seele. Feingesponnen und krachig zur gleichen Zeit. Derzeit bastelt die Band an ihrer neuen Platte, aber für einen guten Liveauftritt ist ja schließlich immer Zeit.

Die Herren Polaris

Hier geht’s um den Song. Mit individueller Note. Mit Gitarren, Baß, Schlagzeug und machmal mit flirrendem Keyboard. Und mit Gesang: Denn die Burschen haben viel zu erzählen. Feine Alltagsbeobachtungen und natürlich das große Ganze. Und das machen sie prima.

Autopilot

Was braucht eine Band mehr als talentierte Musiker, ein Händchen für Melodien, Gespür für das Publikum und flinke Beine für die Bühnenarbeit? Mit Spaß an ziemlich sattem Rock eröffnet Freisings Nachwuchshoffnung den Samstag am Vöttinger Weiher.

2006:

Texta

Der Volksmund sagt: Der größte Unterschied zwischen Österreichern und Deutschen ist die gemeinsame Sprache. Stimmt nicht, wie Texta uns in diesem Jahr beweisen wird. Hip-Hop für Bauch, Seele und Kopf mit charmantem Dialekt.
Web: www.texta.at

Die Sterne

Laß uns ein bisschen Räuber und Gedärm spielen, wenn in einer lauen Sommernacht über dem Vöttinger Weiher die Sterne aufgehen. Schlagzeugkrachen, Orgelpfeifen, Brummbass, Funk-Gitarren und Frank Spilkers einmaliger Gesang komplettieren das Line-Up 2006. Da werden Träume wahr.
Web: www.diesterne.de

Monta

Man stelle sich folgende Szene vor: Die Sonne schimmert noch ein bisschen warm durch die Zweige der Bäume rund um den Vöttinger Weiher und Tobi Kuhn (Miles) singt auf der Bühne „I`m sorry, you got me“: Monta sind 2006 bei Prima leben und stereo mit dabei. Mit neuem und altem Material. Schön, oder?
Web: www.monta.org

Petsch Moser

Eigentlich haben die netten Herren aus Wien ein Lied verfasst, das wie die Faust aufs Auge zu unserem Vöttinger Weiher passt: „Ich bin schon mal dort gewesen, an diesem schönen Ort.“ Grund genug, Petsch Moser einmal hierher einzuladen, auf dass sie ihre charmante Mischung aus dreckigen Gitarren, countrymäßigem Harpsound und schönen Texten zum Besten geben.
Web: www.petschmoser.com

Five!Fast!!Hits!!!

„Five Fast Hits are Top of the Pops“, lobte der unnachahmliche Eddie Argos beim diesjährigen Münchner Art-Brut-Konzert seine Vorband. Bei dieser jungen wie gutaussehenden Formation sitzt jede Pose und jeder Song. Man darf sich also auch am Vöttinger Weiher auf weit mehr als nur fünf schnelle Songkracher gefasst machen.
Web: www.fivefasthits.de

Kellerkind

Freisings Hip-Hop Desperados sind endlich aus ihrem Kellerloch rausgeklettert und erobern seither eine Bühne nach der anderen. Kellerkind haben eine erstaunliche Entwicklung hinter sich, gute Beats treffen auf Reime, bei denen neben Nachdenken auch mal feinsinniges Lächeln angebracht ist. So werden die drei also am ersten Augustfreitag ihren Plattenspieler auf den Gepäckträger schnallen und rausradeln an den schönen Vöttinger Weiher.
Web: www.kellerkind-music.de

Glückskleepflücker

Sowas kann passieren, wenn ein junger Mann aus Erding die Reise in das FM4-Land antritt und bei Linz auf Gleichgesinnte trifft. Da werden Mundharmonika und Casio-Keyboard mit Gitarren und Samples verdrahtet und das Ganze mit deutschen Texten garniert, welche bisweilen lustig aber auch mal zum Nachdenken sind.
Web: www.glückskleepflücker.com

Robocop Kraus

Was denken die eigentlich, wer sie sind? Wir zumindest denken, dass The Robocop Kraus eine unheimlich gute Band sind, egal ob auf Scheibe (they think they are the Robocop Kraus) oder bei ihren Konzerten voller pochender Beats, Gitarren und Melodien (wie im Jahr des Herren 2006 live am Vöttinger Weiher).
Web: www.therobocopkraus.de

Mediengruppe Telekommander

Gib mir ein T-Shirt, mit Mediengruppe Telekommander vorne drauf: Florian Zwietnig und Gerald Mandl werden uns am Vöttinger die ganze Kraft einer vollvernetzten Kommunikationskultur näher bringen. Inklusive Indierock, HipHop und Electro mit Hilfe ganz ganz dicker Beats.
Web: www.mediengruppe-telekommander.de

Timid Tiger

Irgendwo zwischen nett schnurrender Katze und grinsendem Tiger: Timid Tiger transportieren Gitarren, Schlagwerk, allerlei elektronisches Klim-Bim und einschmeichelndes Songmaterial wie Miss Murray über diverse Landstraßen hinaus an den Weiher. Wir gehen uns so lange die passenden Tanzschühchen kaufen.
Web: www.timidtiger.com

Hund am Strand

Alle Jungen, alle Mädchen, zieht eure T-Shirts aus: Hoffentlich spielt da auch das Wetter mit, wenn Hund am Strand diesen und noch manch anderen, sehr ausgezeichneten Song auf der Bühne in Weihernähe spielen. Drauflosgitarrenpop made in Berlin, 2006 bei Prima leben und stereo.
Web: www.hundamstrand.de

The Dalles

Ordentlich Gitarren, ordentlich Rhythmus, sehr ordentliche Melodien und tolle Menschen. The Dalles beherrschen sowohl härteres Gitarrenbrett wie auch die wunderschön sanften Songs. Haben die Herren ja auch gelernt, weil sie früher in Formationen wie Readymade, Monochords oder Seesaw aktiv waren oder gleichzeitig noch einen Bandmitgliedausweis von Crash Tokio in der Jeanstasche haben.
Web: www.thedalles.de

Dr. Norton

Nicht von den Krawatten täuschen lassen. Dr. Norton ist eine gewaltig böse Band, weil ihr Garagen-Beat-Punk ganz böse von der Bühne durch das Publikum rauscht. Staccatogitarren und Krachschlagzeug schneiden eine hübsche Tanzschneise in die Landschaft. Das hat auch schon Bands wie The International Noise Conspiracy gefallen, als die jungen Herrschaften als ihre Vorband loslegten.
Web: www.dr-norton.com

Fertig, los!

Was muss man alles über die Münchner Band wissen? Früher nannten sie sich Spunk, Bassistin Julia hat Bio-Leistungskurs, für Studioaufenthalte kaufen sie gerne mal zwei unterschiedliche Sorten Obatzda und ansonsten widmen sie sich schönem Indie-Pop, dass es einem das Herz wärmt.
Web: www.fertiglos.com

2005:

Nova International

Nur nicht täuschen lassen: Nova International kleben süßen Indiepop und Elektronische Bauteile sehr eingängig zusammen, lassen an den richtigen Stellen aber auch gerne mal die Gitarren berserkern. Das Augsburger Quartett hat Rock konequent weitergedacht.

Tomte

Schreit den Namen dieser Band: Thees Uhlmann (Ex-Tocotronic-Roadie und Buchschreiber über diese Zeit, jetzt auch Labelchef sowie Plattenkritikenschreiber) und die Seinen kredenzen vertrackten Gitarrenrock und deutsche Texte mit Haltung: Schonungslos ehrlich aber immer im festen Glauben an die Schönheit der Chance.

Astra Kid

Intelligent gemachter Poprock darf gerne auch mal stark auf die Tube drücken. Astra Kid reißen den Verstärker auf, ihre Songs erobern binnen kurzfristig die totale Aufmerksamkeit ihres Publikums, welches sich nicht selten kaum stillhalten kann.

Tele

Klar sorgen Tele auch in trist grauen Wintertagen für ein Lächeln auf Zuhörergesichtern, aber ihr Poprock gehört einfach zum Sommer wie Wassereis. Zu sanftgetupften Soul und Pop lässt es sich im Wintermantel ja auch viel schwerer tanzen als im T-Shirt und kurzer Hose.

Sofaplanet

Ja, das sind die mit dem Song, wo es um Dinge geht, die Menschen unterschiedlichen Geschlechts so tun, wenn man verliebt ist. Sofaplanet haben aber noch um einiges mehr zu bieten, als liebficken: schönrockige Songs über das Leben im Allgemeinen und auch ganz im Besonderen.

The Spam

Die Oasis aus München eröffnen das diesjährige Vöttinger Weiher Open Air. Zu sehen und vor allen Dingen zu hören: Eine abwechslungsreiche Brit-Rock-Pop-Mischung, die aggressive, wie auch gefühlvolle Elemente zu ohrwurmigen, brit-lastigen Songs werden lässt.

Les Babacools

Der musikalische Setzkasten für den Sommer: Reggae, Funk, Soul, Groove. Dieses Kollektiv von Musikverrückten packte solche Mischung zuletzt auf das irre Album Mundo Stereo. Immer im mitreißenden Takt, immer punktgenau, immer Party.

Slut

Von wegen Ruhe: Die aktuelle Platte „All we need is silence“ der Ingolstädter lärmt famos. Seit Stefan Raabs Bundesvision Song Contest wissen noch mehr Leute, was eh schon lange klar war: Slut ist ordentlicher Rock, Melodie, Melancholie und einfach unvergesslich.

Superpunk

Wer da schon alles seine Finger mit drin hatte: Bei Superpunk mischte beinahe alles mit, wer in Hamburg gut ist und ein Instrument halten kann. Ist aber auch verlockend, mal in Anzug und Krawatte zu steigen, politische Texte loszulassen und dazu noch Musik zu machen, die zeitverzugslos die Hüften schwingen lässt.

Campus

Eine Band, die eine Debütplatte wie „Popular Music“ veröffentlicht, wird am Vöttinger Weiher mit offenen Armen empfangen. Die Münchner Burschen haben einfach Goldhändchen für schöne britpoppige Melodien, welche sie scheinbar mühelos aus dem Trainingsjackenärmeln schütteln.

Beatplanet

Wer beatet mehr? Beatplanet setzen auf jene Zeit, als der anständige Herr von Welt seine Angebetete noch siezte, während man auf der Tanzfläche losheizte. Die Berliner kennen sich aus mit Tanzbeinschwinger-Takten, Melodien für Millionen und deutschen Texten zum Schmunzeln.

Lagoon

Sollte einmal der Musiksensenmann auf die Idee kommen, den Brit-Rock zu holen, an diesen fünf jungen Herren kommt er so schnell nicht vorbei: Lagoon halten im Münchner Nachtdschungel den schnieken Sound der Insel laut am Leben. Dieser Aufgabe kommen sie heute auch gerne am Vöttinger Weiher nach.

2004:

Angelika Express

Gute Platte hingelegt und jetzt wird sich der Arsch anständig abgetourt. Da schauen die drei gutgekleideten Herren auch gerne in Freising vorbei, um der dort versammelten Gemeinde ihren „Alltag für Alle“ vorzustellen. Es erwartet also feiner Powerpop, der gefallen wird. Und wenn nicht, dann geh doch nach Berlin!
http://www.angeliakexpress.de

Blumentopf

Vor vielen Jahren wohnten ein paar Freunde zusammen in Freising in der WG „Haushalt 2000″. Dann machten sie sich auf zum Fanta4-Plattenlabel und feiern seitdem auf allen grossen Bühnen Europas ihre Erfolge. Blumentopf nennt sich die fünfköpfige Hip Hop-Band. Kung Schu, Holunder, Specht und Master P rappen ungeniert und direkt über die heikelsten Themen, unterstützt von DJ Sepalot, der seine MCs mit orginellen Instrumentals versorgt. Nun kommen sie nach so vielen Jahren wieder für 1 Abend zurück nach Freising
http://www.blumentopf.com

Virginia Jetzt

Die Berliner dürften sich auch gerne noch ein oder zwei Rufezeichen an ihren mittlerweile wohlbekannten und gern gehörten Bandnamen klemmen. Gespannt lauert das gitarrenverrückte Volk schon auf die neue Platte. Denn da darf man durchaus auf anständige Melodien hoffen. Eben wie auf dem Debüt „Wer hat Angst vor Virginia Jetzt!“, aus dem das Quartett heute Abend fleißig rezitieren wird.
http://www.virginia-jetzt.de

Cosmic Casino

So müssen sich Bandgeschichten anhören: Gegründet mit Elan und etwas Bier in einem netten Münchner Club, Platte aufgenommen, mit feinen Bands wie Sportfreunden oder The Hives unterwegs gewesen: Cosmic Casino rocken sich durch ihr Programm und dazu brauchen sie kein „The“ vor dem Bandnamen.
http://www.cosmic-casino.de

Crank

Crank (engl.) = Spinner, Griesgram, Sonderling. Wenn Crank Einheitsrock hören, werden sie in der Tat sehr übellaunig und Refrains nach exakt 60 Sekunden darf man auch nicht verlangen. Da zerreißt man doch mal lieber eingefahrene Gehörgewohnheiten, wird mal zuckersüß melodisch, um dann wieder scheppernd Mauern einzureißen. Links antäuschen und rechts durchrocken!
http://www.crankmusic.com

Dataplexis

Bei Dataplexis darf es in den Strophen brennen und in den Refrains durchaus ohrwurmig werden. Gitarrensoli und Bassgewummere zwischen hartem Nu-Rock und Melodie wurden jahrelang in diversen Bands der Domstadtmusikszene zusammenbraut. Auf Abgehtauglichkeit überprüft, gehen die Musiker in dieser Band voll auf und wollen jetzt die Welt erobern.
http://www.dataplexis.com

The Flames

Pappsüß geht der Sound dieser Band runter wie Afri-Cola: The Flames haben sich nicht nur mit „Everytime“ ein gewisses Sommerhitdenkmal errichtet und als Werbeohrwurm für kofeinhaltige Limonade einige Mittelohre langzeitbesetzt. Sie gefallen auch mit Rockability, Trash-Surf, gewaltig viel Rock und spritzig-tanzbarem Übermut mit ein paar Jazzanleihen.
http://www.theflames.de

Moulinettes

„Serendipity Park“ hieß der dritte und jüngste Geniestreich des dreiviertel-Damen-einviertel-Herr-Quartetts aus der Landeshauptstadt. Endlich vereint sind darauf herzhafte Textzeilen mit seelenumschmeichelnder Gitarre/Baß/Violine/Schlagzeugarbeit. Claudia Kaiser, Barbara Streidl, Kiki Lorig-Wossagk und Martin Lickleder haben schon einiges gesehen und kennen sich aus mit Rocken und Hosen.
http://www.moulinettes.de

Phonoboy

Der Sound der beiden Klangbastlern funktioniert auf betanzbarem Parkett einwandfrei. Bossa-Nova-Rhythmen hier, Gitarre, Zuzzenhorns und Orgel da, und schon ist ein charmant warmer Popgroover fertig. DJ Weyssi und der Halbfranzose Monsieur `öck werden auch die Rasenflächen des gottverdammten Ackers am Vöttinger Weiher zum Tanzpalast umfunktionieren.
http://www.phonoboy.de

Studio Grande

Kritiker klatschen begeistert in die Patschehändchen bevor sie zum heißen Rezensionsstift greifen. Denn Studio Grande alias Kai Berner und einige musikverrückte Leute im Hintergrund überraschen gerne und oft. Mal gibt’s Schrammelpoprock mit deutschen Texten, traumhafteste Melodien und dann macht wieder ein Kassettenrekorder Lärm auf der Bühne. Was machen die bloß richtig?
http://www.studiogrande.de

Stilleben

Der Songschreiber Ron Westermeyer steht für authentische, deutschsprachige Pop-/Rockmusik. Akustische bis kraftvoll verstärkte Gitarren, warme, analoge Elektronikklanggerüste und dynamische Schlagzeugbeats bilden den musikalischen Hinter-grund, Menschen mit seiner Stimme für deutsche Texte zu faszinieren.
http://www.stilleben.com

Treetone

Es gibt Hoffung für den Rockstandort Bayern. Treetone brechen mehr und mehr durch, glänzen mit unglaublich reifem Songwriting, kochenden Gitarren und guten Melodien. Bei Liveauftritten können die Decken zuhause bleiben, denn Sitzen fällt aus, Abgehen ist angesagt, machen die Herren auf der Bühne ja auch. Wer da als Fan der ersten Stunde gelten will, muss sich beeilen.
http://www.treetone.de

2003:

Readymade

Geschmeidiger Brit-Pop made in Germany: dafür stehen die vier hübschen Jungs aus Wiesbaden. Readymade glänzen mit ihrem Ohrwurm-Pop ohne Gefahr zu laufen, Vorbildern von der Insel nachzulaufen. Der eigene Stil machte die Band bekannt, die immerhin schon mit Travis, Cake und Bush durch die Landen zog, um das Publikum zu erfreuen.
www.readymade.de

Bernd Begemann

Liedermacher sind out? Dieser sicher nicht: Noch bevor es eine „Hamburger Schule“ gab, setzte sich Bernd Begemann in sein Begomobil, um mit ernsten Texten und seiner bluesigen Gitarre zu den Leuten zu fahren. Heute mit dabei: ein bisschen moderne Technik, seine Gitarre, nachdenkliche Liedzeilen und eine One-Man-Show, die man gesehen haben muss!
www.bernd-begemann.de

Klee

Klee steht für minimalistische elektronische Popmusik mit wunderschönen Texten und zarten Melodien. Mit ihrem Sommerhit „Erinner Dich“ treffen die drei Kölner zielsicher mitten ins Herz, denn wer erinnert sich nicht gerne an den Tag am Meer oder den ersten, aufregenden Kuss…

Diska

Im modellierten C64-Chip-Pop-Sound scheppert die Weltkritik wuchtig wie selten mit. Die Pose stimmt. Pöschl und Summer sind mit ihren Synthesizern und Festplatten auf dem Weg nach Memphis und Chicago…. Und sonst? Elektropunktgenaue Verwüstungen, Variationen der Rock – Historie in Plastik.

Redondo Beat

Die Liebe zu Phil Spector, amerikanischem Roots Rock and Soul à la Chambers Brothers, Creedence Clearwater Revival, Love, frühem CBGB´s Punk Rock oder den aktuellen Rock´n`Roll Formationen aus Memphis sind nicht zu überhören. Obwohl die Einflüsse deutlich in den 60er und 70er Jahren liegen, ist dieses Trio voll auf der Höhe der Zeit. Die Unterschiedlichkeit der drei blutjungen Musiker (23, 23, 24) ist die Basis für das, worum es geht – nämlich SOUL !, fern von jeglichen Klischees in Musik oder Style. Fuck Style! Redondo Beat sind keine Mode-Opfer- oder Auf-Teufel-Komm-Raus-Retro-Band.Die machen ihr eigenes Ding.

Five Leaves Left

Mit ihrer Mischung aus Jazz- und Rockelementen und einem Hauch Humor zeigt sich ihre Musik und ihr Stil als sehr eigenständig, was das Publikum zum Tanzen und Mitsingen anregt. Von der Jury im Saitensprung-Bandwettbewerb haben sie dafür den 1.Preis bekommen.

Miles

Indie-Poprock aus Deutschland? Miles! Seit ihrer ersten EP „Manana“ hat die Band in über 12 Jahren einiges erlebt. Früher von Würzburg aus brachten sie feinen rockigen Pop in die Welt. Und gehörten zu den wichtigsten deutschen Bands. Es ging auf und ab. Jetzt haben sie eine neue Bassistin (Nina), eine neue Scheibe („Dont let the cold in“) und wohnen in München und Berlin. Es geht also wieder steil nach oben! www.miles-music.de

Frank Popp Ensemble

„hip teens don`t wear blue jeans“ : dieser Song dürfte jeder schon mal in den vergangenen Wochen und Monaten gehört haben. Schuld daran: Frank Popp, Designer, DJ, Künstler. Vom Lebensstil irgendwo in den 60ern hängengeblieben, zeigt er mit seiner Combo, das schon damals ordentlich gefunkt und gegroovt wurde. Stilsicher bringt er diese schönen alten Takte ins 21. Jahrhundert und am Samstag direkt auf die Bühne des Vöttinger Weiher Open Airs.
www.frank-popp.com

Tiki Tiki Bamboooos

Ein Konzert der Tiki Tiki Bamboooos ist wie der ritt auf einer endlosen welle, du wirst eins mit deinem surfbrett und dem meer. hawaiianische götzenbilder ziehen sich in ihren bann baströcke fliegen dir mit hall um die ohren, schrille höhen verwandeln dich in tiki tiki batman, du erfindet deinen eigenen zaubertrank und tanzt dich mit ihrem surfsound schlau.

Porous

Sommer in Deutschland. Während sich in Berlin eine neue musikalische Schule etabliert, grasen in der mecklenburgischen Provinz die Kühe. Doch gerade von hier, einem Ort von dem man es am wenigsten erwartet, kommt eine bezaubernde Band, die einen sofort fesselt. Porous heißt die vierköpfige Band und sie schaffen vor allem Eines: Atmosphäre. Die Songs sind luftig leicht arrangiert, man spürt den Sommer, Kassettenrekorder an, laue Nächte am See. Rumknutschen. Verliebt sein. Irgendwo zwischen Euphorie und Melancholie. Eine schöne Zeit haben. Kurzum, Porous liefern einen charmanten Soundtrack für die warmen Tage draußen. Im weiten Feld zwischen Britpop und Ami-Ostküstenrock findet das Quartett seine Lücke. Dazu eine Prise Manchester-Bands, ein wenig Smiths – und fertig ist etwas ganz Neues: Porous-Pop eben.

Warum

Freisinger Band, gegründet in Neumarkt, zuhause auf der Achse München-Berlin hat „Warum“ das Ziel, sich im Grunge-Crossover-Bereich zu etablieren. Mit ihren Eigenproduktionen schaffen sie es auch tatsächlich, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Treibende Grooves, kernige Gitarren, durchdachte elektronische Einlagen und ein Sänger, der auf der Bühne dem Publikum 150% Power entgegenschleudert.

Unexplored

Die Alternativ-Rockband „Unexplored“ aus Freising begeistert seit Januar bereits zahlreiche Fans mit eigenen Songs und Coverversionen auf Konzerten in Freising und auf dem Münchner Marienplatz. „Unexplored“ vermischen Stilrichtungen wie Punk oder Metal. Die Musik bekommt, durch die Herkunft der zwei Brüder Dana und Diar aus dem Irak, einen unverwechselbaren orientalischen Touch.

2002:

Liquid Loop

Die Münchner Formation Liquid Loop experimen-tiert seit 1998 mit Einflüssen aus Jazz, Trip Hop, Drum´n´Bass so-wie 2 step und hat sich mit ihrem daraus entwickelten Stil binnen kürzester Zeit einen ausgezeichneten Ruf in der Münchner Clubszene erspielt.
Seit Sommer 2000 spielen Liquid Loop mit Sängerin Marzenka zusammen, deren aussergewöhnliche Vocal Performance unter anderem schon auf den Samplerreihen „Cafe del Mar“ und „Undiscovered Ibiza Compilation“, sowie auf dem aktuellen Fauna Flash-Album zu hören ist.
Liquid Loop featering Marzenka werden grössere Kreise ziehen, auch über die Clubs und unser kleines Festival hinaus…

The Electric Club

The Electric Club ist die perfekte Provinz-Boygroup: Alle kommen sie „aus der Nähe von“ irgendwas, aus Unterfranken, dem Allgäu, dem Spessart, von der Nordseeküste. Zusammengeführt hat sie aber nicht eine Marketingabteilung, sondern der Zufall und der Gitarrenpop. Jahrelang hatten sie sich in diversen Proberäumen verschanzt und am eigenständigen Sound gebastelt. Zwischendurch wurde fleissig aufgetreten. Vielschichtige, detailversessen produzierte Popsongs hört man hier, die manchmal ganz zerbrechlich daherkommen, aber da wo es notwendig ist sehr ordentlich losrocken. Willkommen im Club!

Rebels of Creation

Rebels of Creation ist eine siebenköpfige Raggaeband aus der Umgebung von Freising, die in den letzten Monaten durch zwei neue Musiker inspiriert wurde. Der Musikstil bewegt sich zwischen harmonischem Dub und treiben Raggabeats.

Celest

Die Indie Gitarren Pop Band Celest gibt es seit zwei Jahren, doch dieses junge Alter hört man ihnen nicht an. Ihre Musik ist inspiriert von Bands wie Blur, Primal Scream, U2, Teenage Fanclub, Stone Roses und anderen. Bei ihren Münchner Auftritten im Atomic Cafe, Substanz und Club 2 bewiesen sie immer wieder, dass sie gerade live einiges auf dem Kasten haben.

Cosy Crack

Cosy Crack haben es geschafft, sich nicht nur in Freising einen Namen zu machen. Bei zahlreichen Auftritten, u.a. beim Altstadtfest präsentiert die Band eine Mischung aus nachdenklich ruhigen und rockig wütenden Songs, die ihnen beim jährlichen Rock-in-der-Villa-Konzert in Landshut den 1.Preis verschafften.

Ugool

Ugool: – ein Freisinger Sextett. Von der Eigenkomposition bis Zappa spielen sie Musik für jung und alt. Genre übergreifend -von der Ballade bis zur Heavy-Metal-Nummer- sorgen sie u.a. mit dem herausragenden Gesang von Moni Mairiedel und der Percussion von ihrem weissen Afrikaner Ruby für Spass auf der ganzen Linie

Disfunction

Disfunction ist eine im Raum Köln/Bonn ansässige Band, die hauptsächlich mit Hilfe des Computers, aber auch mit herkömmlichen Instrumenten ihren Angriff auf die Öffentlichkeit startet. Die Band setzt sich zusammen aus Holger, Tomac und Emp, die seit 1998 eine starke Gemeinschaft bilden. Genre? Vielleicht ein Crossover aus Big’n Breakbeat, Old-School-Hiphop, Electro & Rock.

The Trashmonkeys

Ihre musikalischen Einflüsse von 60’s-Garage, 77er-Punk und britischem Gitarrenpop haben die Trashmonkeys in einem individuellen, perfekten und mitreissenden Musikstil umgesetzt. Die Liveshows der vier smarten Gentlemen sind ein erstklassiges Erlebnis. Während Gitarrist und Sänger Andreas Wolfinger durch seine charmant-psychopatische Art das Publikum in den Bann zieht, trommelt sich der Schlagzeuger Gunnar Riedel die Seele aus dem Leib und Organist Offer Stock versucht meist verzweifelt, den „Attacken“ seines Bassisten Daz Fralick zu entkommen.

Crash Tokio

Musik, Musik und nochmals Musik war es, was Andi und Nina zu bereden hatten, als sie gemeinsam die Schule verliessen. Zusammen mit Hase, der die unglaubliche Leidenschaft für Bands, Songs und Rockstartum teilte, wurde Crash Tokio gegründet. Den Dreien war klar: sie wollten Popmusik machen, denn das wars, was so drängend aus ihrer Kreativität entsprang: you cant see the stars in the city !

Tonair

Die Drei schaffen, was viele andere verzweifelt versuchen oder behaupten, geschafft zu haben: einen eigenen Sound! Mit erfrischenden Melodien spielt sich Tonair in die Ohren und Herzen aller, die hinhören. Aufs erste simpel, verstecken sich hinter den Songs durchaus ernst zu nehmende Arbeit und Arrangements. Einfach gut und ohne grosses Trara, natürlich und unglaublich sympathisch – den Namen Tonair sollte man sich merken.

Homeslice

Homeslice ist der Name einer der vielversprechendsten Alternative-Rockbands aus Moosburg. Wer die Band schon einmal live erlebt hat, weiss, wie es die vier Musiker verstehen, ihren kraftvollen und dynamischen Sound ohne Abstriche auf der Bühne umzusetzen. Diese Qualitäten brachten Homeslice unter anderem einen Soloauftritt im Backstage, mehrere Gigs im Kunstpark Ost und mehrere Konzerte im Theatron ein. Nicht zuletzt dem charismatischen Sänger Thomas Scharl, der gekonnt die melancholischen und kraftvoll-aggressiven Stücke verbindet, ist es zu verdanken, dass Homeslice-Konzerte zu einem Ereignis werden.

Dailysoap

Dailysoap waschen Euch mit explosivem Pop-Punk so richtig den Kopf. Die Spassanbeter und Partygänger machen nun seit vielen Jahren Musik, poppige „Mitsänger“, die einen nicht ruhen lassen, die jeden mitreissen.

2001:

Mind Kiosk

Die Musik von Mindkiosk könnte man kurz als dynamischen, supermelodischen, Song- und Gitarrenriff-orientierten Power Pop bezeichnen.
MK scheut sich auch nicht, gelegentlich die eine oder andere große Ballade anzustimmen. Natürlich finden sich noch andere Elemente aus Punk-Rock, Soul, Country, Psychedelic oder -wie auch immer ihr es nennen wollt- in ihrer Musik wieder…..
Laßt uns einfach sagen: -„Good Spirits-Good Tunes- Insane Drumming!„ oder -„Arms-Flying-High-Style„ oder vielleicht -„ All Over The Shop-Top-Pop-Rock!„

Les Garcons

elegante krawatten und qualmende gitarren. charmant aber gefährlich. es ist alles da: explosiver beat, legerer sound und vier junge herren mit schlechten manieren.
les garcons singen auf deutsch -genau beobachtet ironische texte, wie es sie sonst nur auf englisch gibt. ob es nun um die säufer im stadtpark oder die verflossene liebe geht. das passt zur musik: es ist direkt und reisst mit. und noch was: wenn der gemeine hamburger singt, hört sich das ja meist eher nölig und klagend an. nicht so bei les garcons. wenn die jungs zu viert loslegen ist sweet soul music angesagt. da hört man im hintergrund die lambretta…

Loony

worin liegt das musikalische potential dieser ausnahmeband? im ausgefeilten songwriting des sängers/gitarristen nils crauser, in den hypnotischen beats von fred scholl im zusammenspiel mit ex moe tucker bassist mike lehecka, in den eingängigen, manchmal brachialen gitarrenlinien von peter mußler oder im schwirrenden orgelspiel der neuverpflichtung w. hammes? schwer zu sagen. rave (eigentlich doch der vorläufer von big beat) trifft hier auf eine gehörige portion 60er jahre bzw. ziggy stardust bowie songwriting um manchmal dem noisepop einerseits und dem 70er jahre punkrock andererseits hallo zu sagen. trotzdem wird hier nicht geflickschustert: es gibt ihn, den einzigartigen loony-sound, was daran liegt, daß sich looy nicht hinter ihren vorbildern verstecken.

Anajo

grünschnäblige teenager waren sie als mitte der 90er junge deutschsprachige gitarrenpopmusik in hamburg schule machte, sich dann in den clubs der republik und später auch in den charts ausbreitete. dass anajo von dieser zeit geprägt sind, hört man ihnen deutlich an. undn das ist gut so. anajo-kompositionen sind ihrer grundstruktur eher minimalistisch angelegt. am anfang steht stets ein wunderschöner, wie schlichter popsong für gitarre, bass und schlagzeug. vier akkorde sind gut, drei sind besser: anaja: geboren für die stadt

Unser kleiner Dackel

unser kleiner dackel machen seit dem sommer 1996 musik. zwischen gutem geschmack, höflichkeit, verzerrten gitarren, einer orgel und allen enttäuschungen, denen ein teenager ausgesetzt ist. anfangs zu viert, dann zu fünft, jetzt wieder wie
die beatles mit zwei gitarren, bass, schlagzeug und ideen, die man david bowie
oder lou reed ebenso abkaufen würde. ganz neu: ihr viertes studioalbum „ich habe dir blumen mitgebracht“.
juvenil lässige schnoddrigkeit gepaart mit nachdenklichem ernst, ein wenig larmoyanz als philosophische pose und ausdruck von lebensgefühl. da schrammeln die gitarren, dass es eine freude ist, da erklingen herrlich unprätentiöse melodien für ohr und herz und da scheint immer wieder an den richtigen stellen das reflektierende ironische augenzwinkern durch.

Explosionsgefahr

eine junge band aus dem prenzlauer berg, gitarrenmusik, indierock, deutsche texte. das könnte nach hamburg klingen, klingt aber nach berlin. die songs spiegeln ein lebensgefühl wider, die großstadt, die manchmal erdrückt, die abgründe des alltags, aber auch die großartigen momente im sommer, entkommen, freundschaft. einige popsongs geben treibenden indie-gitarren, laune der unzufriedenheit die klinke in die hand.

Rockformation Diskokugel

die rockformation diskokugel ist eine klasse band, eine diskorockband, jawohl. da werden die welt, das leben und der pop zusammengebracht, daß es nur so eine freude ist. von den akurat geknoteten bindern sollte man sich nicht täuschen lassen, im licht der diskokugel glitzern hier reihenweise schlechtsitzende zitate aus ndw-80ern, dorfdiskoerfahrungen und anderen traumatischen erlebnissen, die per sympathischem rock und pop wieder auf facon getrimmt werden. um die denkerstirn wieder faltenfrei zu bügeln, hilft wohl nur eine exzessive nacht diskofox. diese vier kennen ihn bestimmt.

Killerkouche

ihre hauptinspirationsquellen liegen eindeutig in den 60er jahren. lalo schifrin, burt bacharach, northern soul und die beatles geben killerkouche als kleinsten gemeinsamen nenner an. aber auch zeitgenössischen, vorzugsweise britischen gitarrenpop mögen die jungs ganz gern. und trotz ihrer liebe zum meltingpot london fühlen sie sich der heimischen szene verbunden, die neuerdings unter dem begriff berliner schule zusammengefasst wird.

Atomic

sie bekennen sich eindeutig zu ihren Wurzeln, und die liegen im BritPop der 90er Jahre. Das Band-Info nennt u. a. Oasis, und das passt nicht nur in stilistischer Hinsicht – denn wie beim großen Vorbild geben auch bei Atomic zwei Brüder an Mikro & Lead-Gitarre den Ton an. Leicht depressiver Gesang, fette Bratgitarren und simple Rock-Grooves von Bass & Drums sind die Zutaten für ihre Songs. und die vergangenheit zeigt, dass Atomic bei ihren Gigs richtig gut abgehen. listen British – now!

Radio Bikini

radio bikini – tanz das atoll! sieben strahlende insulaner wurden nach europa (moosburg) evakuiert und singen hier von ihrer pazifischen heimat. mit im gepäck: ferien-funk, thunfisch-tunes, soul-sirene-singing von fanta maria und greg dk, groovy korallenriffs sowie ragga-rebel burgerman’s urlaubs-raps und banana-bongo-beats. gesendet wird auf frequency funk, in stereo, selbstkomponiert und in der hiesigen eingeborenensprache. mach den chiquita-sound-check! wirf gleich das durchgeschwitzte hawaii-hemd weg – nur mit sonnenbrille bekleidet tanzt es sich besser!

Schein

abwechslungsreicher funky rock mit deutschen texten. eine freisinger newcomerband mit schon ordentlich erfolgen.
haben zum beispiel beim emergenza-rock-festival ordentlich abgesahnt und es geschafft halb freising mit nach münchen zu nehmen.

Implement Airport

rock. samples und gesang. mit Besetzung. politisch depressiv in der tradition von abba, konkret. zukunftsweisend. vielversprechend! eine fusion aus dolores la puta und isarflimmern. mit walter grotz, paul heil, frosch kissel, karl muskini, norbert bürger und stargästen.

2000:

Mazda 929

Hinter Mazda 929 stecken Ron Schneider (Oh) und seine Experimente zur Ergründung der Geheimnisse der Popmusik. Mazda 929 spielt mit den jazzy Sounds der ausgehenden 60er, Oldschool, Pop, Break- und Big Beat und dem Blubb frischer Analog-Sahne. Live kommen Mazda 929 als Duo, mit Schlagzeugwunder Tim (vs. Midiclock) und Ron an der Elektronik.Eine Platte haben sie nocht nicht gemacht, dafür aber Tracks auf verschiedene Compilations  gepackt. Mazda 929 live bewegt sich im Niemandsland Gig-Danceact; wer gerne zusieht, kann Tim beim Trommeln bestaunen, wer lieber tanzt sich ganz dem Groove ergeben.

Floor

Floor macht möglich, was in der deutschen Musikproduktion selten gelingt: innen Soul, aussen Indie und dabei gänzlich unverkrampft, hiess es in SPEX über ihr aktuelles Album Free Range. Floor, das ist die Band von Christopher Uhe, ehemals Speed Niggs (89-92), Sharon Stoned (94-97), Locust Fudge, Paincake (mit Schneider TM und Hanayo) und Evonike, die uns in fünfköpfiger Besetzung von der Live-Qualität ihres neuen Longplayers sicherlich überzeugen wird. Musikalisch bewegen sich Floor mit einem Diesel formally known as Indierock, ergänzt durch Backing Vocals und Pianos wie zu Zeiten der Beach Boys.

Motorpsychos

Die drei Revolverhelden reiten durch die Wüsten Arizonas, staubbedeckt und stets zu einer Schiesserei bereit. Manchmal, zwischen der einen Frau und dem nächsten Bier machen sie auch Musik, die dann sehr amerikanisch klingt: grossartigen Cow-Punk, grandiosen Speed-Beat und unverschämt lässigen  Sixties-Trash, ja die drei sind schon ziemlich coole Säcke. Vorsicht, wenn sie sagen Keep Your Big Mouth Shut, dann sollte man das besser tun, denn sie haben ihr Bowie Knife immer dabei.
Wanted only alive !!!

Maddoc

Vier Jungs aus Würzburg, ihrer Meinung nach die Glam Trash Pop Metropole, die uns Popsongs mit fetten, trashigen Gitarren, analogem Keyboard und Drumcomputer vor den Latz knallen und mit ihrem Turbopop Spass und Lebensfreude verbreiten. Hatten diesen März einen sehenswerten Auftritt im Atomic Cafe in München – meinen jedenfalls die in stereo prima Lebenden – und sind mit ihrem Stück tabaloo auf Platz zwei in den MTV-Besonic Unsigned Charts, übrigens eine wirklich hervorragende Nummer!

Cosmic Daisy

Zu fragen, was man erwarten kann, macht nicht mehr Sinn, als den Blitz zu fragen, wo er denn als nächstes einschlagen möchte. Der Plan ist, dass es keinen gibt. Wer dabei ist, wissen selbst die Betroffenen noch nicht. Ob es wichtig war oder nicht, wird sich danach zeigen. Aber irgendwer wird sich schon was dabeigedacht haben. Hoffentlich.

Pelzig

Pelzig ist ein Projekt von Mitgliedern und Freunden der Gruppe Slut. Für ihren Labelchef Christoph Merk (Kollaps) sind Pelzig der beste Rockact seit Jahren. Musikalisch haben sie eine härtere Gangart eingeschlagen, als die anderen Bands, und wandern den schmalen Grad zwischen Hardcore und Pop. Dabei profitieren sie u.a. vom eigenwilligen Auftreten ihres Sängers, dem extrem variantenreichen Bassspiel und einer melodisch besessenen Gitarre. Ihr aktueller Longplayer heisst Drive Busy, und erschien im Juni 1999; das Stück Temper ist auch auf Unter Unserem Himmel 2 – Die Zündfunk Compilation und dem Soundtrack von Crazy zu hören.

Big Jim

Du bist nicht gut drauf. Wenn Du Pech hast, wird sich an deinem erbärmlichen Zustand so schnell nichts ändern; aber manchmal, wenn du Glück hast, nimmt ein solcher Tag eine höchst wunderliche Wende, und dies nur aufgrund einer netten Melodie. Einen solchen „heute-ist-ein-schöner-Tag“-Song für den Sommer präsentieren uns Big Jim mit BMX 2000, allerbester, erfrischenster Gitarrenpop a la Weezer, Nada Surf oder Buffalo Tom. Dieses BMX 2000 ist die offizielle Hymne der BMX-Weltmeisterschaft in Köln dieses Jahr.  >…I need no fucking helmet anymore…,  aufgeschürfte Knie inklusive.

Juice

Drei Jungs und ein Mädchen haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, gehen ihrer Zukunft entgegen: laut, gross und polyphon. Verbunden durch die Sehnsucht nach dem perfekten Song. Was dabei entsteht ist energische und mitreissende Gitarrenmusik, sind Lieder zum Anfassen, Geschichten über Gelebtes, Erhaschtes und Geträumtes. Kurze Sequenzen wie aus einem Film, dessen Anfang oder Ende man verpasst hat. Erzählt von einem, der die Musik zu seiner Sprache erklärt hat und ansonsten weiterhin lieber gar nichts sagt.

Les Dickinsons

Selten hat eine Band so frisch und unvoreingenommen elektronische Beats mit Low-Fi-Elementen und Indie-Pop derart vermengt, dass dabei fast nur Pop-Ohrwürmer entstehen. Mit viel Leidenschaft arbeiten die drei an der Realisierung eines gesamtheitlichen Konzepts.
„wild nights, wild nights / were I with thee / wild nights should be / our luxury!“   

Fluid Preem

Psychedelische Gitarrenwände, melodischer Gesang, minimalistische Songstrukturen, stoische Gelassenheit trifft auf zupackende Härte, besessene Beckenarbeit am Schlagzeug, entspannte Instrumentalteile, noisefeedbackgitarren, wummernder supersonicbass, Krach und Harmonie laufen um die wette, zäh wie lava, und dann doch fast wieder ein paar Pophits. Sechsfacher Gewinner des Jahu-Fussballcups in Folge (zumTeil als Spielgemeinschaft mit Dolores La Puta).

1999:

Internal Combustion

die gewinner des „mercedes award ´99″ geben sich die ehre und eröffnen das diesjährige vöttinger weiher festival. aus 48 bands waren sie mit ihrem „modern crossover rock“ als beste hervorgegangen. die bandbreite des quartetts ist beeindruckend, die gegensätzlichkeit der klangfarben fesselnd.

Co-Stars

der musikalische background der „co-stars“ bewegt sich zwischen den Vertretern der hamburger schule, wie „samba“ oder „blumfeld“ und us college rockern wie „codein“ oder „pavement“. die deutschen texte befassen sich mit den vorherrschenden subjektiven realitäten in deutschland.

Mañana Beat

der einfluss des soul der 60er paart sich mit funk der 70er und vermischt sich mit triphop und anderen trends der 90er. massgebend ist dabei die einbindung des plattenspielers in ein ensemble aus kompakter rhythmusgruppe, fetzigen bläsersätzen und eingängigem femininen gesang.
„manana beat“ steht für absoluten groove.

Rescue Annie

schwer beschäftigt ist momentan freisings haudrauf-abteilung rescue annie. quer durch die bayerische landschaft werden mit hochdruck die erklärten ziele ewiger ruhm und reichtum verfolgt. während sie im rahmen ihrer maiglöckchentour bereits die meisten kulturellen hochburgen bekehren konnten, sind sie nun endlich wieder in ihrer heimat zu sehen. Die cd „to be played with maximum volume“ ist so gut wie weg und live macht man dem namen alle ehre. die mischung aus indierock und punk, die über die rampe geblasen wird, hinterlässt überall staunende gesichter, denn annie´s shows sind mitreissend, explosiv und voller abwechslung.

Meadow Sweat

ihre musik bezeichnet die freisinger band als independent. sie ist unter anderem von quicksand, barkmaket, motorpsycho und der weilheimer szene beeinflusst. aber da geeignete schubladen immer schwer zu finden sind, hört man sich die band einfach an. simone: geige, wolf: gesang/gitarre, andi: schlagzeug, konny: bass/gesang

Wunschkonzert

nach dem fulminantem auftritt im letzten jahr mit kaiserschmarrn und grossen erfolgen in den fussgängerzonen von guatemala nun die entdeckung des holzkohlegrills: die beiden masterminds stampfl und rosinger mit dj don felice an den turntables, grillmaster flash am barbecue, den alex an der stuntguitar behandeln bei heisser musik die typischen grillphilosophien (soll man käsegriller einschneiden?) oder sie verarbeiten die eindrücke des letzten urlaubs auf balkonien. ein bisserl drum and bass and guitar and molto schmäh!

Testbild

testbild präsentieren unter dem schlagwort „styrocore“ eine mischung aus deutschsprachigem hardcore/-rock und industrial, in der aber auch punk- und grungeeinflüsse zu finden sind. sie verbinden deutschsprachige texte, die erstaunlich zart von seelenschmerz und -wunden erzählen, mit schwerlastigen rhythmusteppichen und punkigen geschwindigkeitspassagen.

Stonehenge

die band rockt sich extrem abwechslungsreich zwischen ehrlichem rock´ n´roll, gefühlvollen bluesballaden und klassischen bluesrockstücken in alle herzen. die gitarren, scharf wie keith richards lieblingsgericht, lebendige schlagzeugbeats, weit deftiger als kaltes computergetrommel, ein druckvoller treibender bass. garniert mit einer genialer bluesharp wurde ein rock´n´ roll-menue der extraklasse gekocht!

The Presley Familiy

…ist band und familie zugleich. mit ihrem hausboot ist die 14-köpfige glitzer- & revuekapelle vom mittleren westen der usa aufgebrochen und hat schon in so mancher großstadt angelegt. das original übertreffende arrangements, perfekte tanzchoreographie, eine nahezu überladene, aber massstäbe setzende lichtshow und natürlich die aufwendigsten designerkostüme brachten der band eine horde aufdringlicher, weiblicher, mit rosen bewaffneter fans ein. I wanna dance, baby…!

flex goes freising

der wiener künstler dieter-christoph willhelm reist aus wien an, um an beiden tagen auf grossbildleinwänden, passend zu seiner musik seine video-loops zu präsentieren. In wiener clubs (flex) ist er für diese gefilmten, verfremdeten und geschnittenen Szenen längst bekannt.

1998 (?):

1995 (?):

1994 (?):